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Der Immobilienmarkt in Deutschland präsentiert sich zu Beginn des Jahres 2026 weiterhin als spannendes, dynamisches und teilweise herausforderndes Umfeld – sowohl für Käufer, Vermieter, Investoren als auch für Eigennutzer. Nach einer Phase starker Schwankungen hat sich der Markt stabilisiert, zeigt aber klare Trends in Richtung steigender Mieten, moderater Kaufpreissteigerungen und anhaltender Angebotsknappheit.


📈 1. Wohnimmobilien: Preise auf Erholungskurs

Nach einem Preisrückgang zwischen 2022 und 2024 hat sich der Markt wieder erholt:

  • Wohnimmobilienpreise stiegen im Jahr 2025 bereits viertes Quartal in Folge – zum Beispiel um rund 3,3 % im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr.

  • Experten erwarten, dass dieser Trend 2026 weitergeht, wenn auch moderat, mit Preissteigerungen von 2 % bis 4 % in vielen Regionen.

  • Preise bleiben deutlich über dem Niveau von vor etwa fünf Jahren und damit auf langfristig hohem Niveau.

📍 Fazit: Nach der Korrektur der vergangenen Jahre nähern sich Kaufpreise wieder an ein moderates Wachstum an – ohne die extremen Zuwächse vergangener Boomphasen.


💶 2. Mietmarkt: Knappheit treibt Preise

Der Mietmarkt bleibt angespannt:

  • Mieten steigen weiterhin deutlich – insbesondere in Metropolen und beliebten Städten wie München, Köln oder Düsseldorf.

  • Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist trotz steigender Preise hoch, teilweise sinkend in Segmenten mit schwacher Einkommensentwicklung.

  • Durchschnittliche Mietpreise in Großstädten bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau, und Wohnungen sind oft nur kurz auf dem Markt verfügbar, bevor sie vermietet werden.

📍 Fazit: Mieter sehen sich weiterhin Druck ausgesetzt, besonders bei Neubauten und in Top-Lagen.


🏙️ 3. Angebot & Nachfrage: Wohnraum bleibt knapp

Deutschland kämpft mit strukturellen Versorgungsproblemen:

  • Es werden deutlich weniger neue Wohnungen gebaut als benötigt – trotz steigender Baugenehmigungen in manchen Segmenten.

  • Die Nachfrage übersteigt das Angebot vor allem in Metropolregionen, was die Leerstandsquoten niedrig und Vermietungszeiten kurz hält.

📍 Fazit: Solange ausreichend neue Bauprojekte nicht schnell realisiert werden, bleibt der Markt angespannt – und Preise bzw. Mieten tendenziell stabil bis steigend.


📊 4. Finanzierung & Zinsen

Ein entscheidender Faktor für den Immobilienmarkt bleiben die Finanzierungszinsen:

  • Baufinanzierungszinsen bewegen sich weiterhin um höhere Niveaus als vor der Zinswende, oft bei etwa 4 % bzw. leicht darüber.

  • Stabilere Zinsphasen geben Käufern etwas Planungssicherheit, gleichzeitig belasten sie aber die monatliche Belastung und damit die Nachfrage in unteren Einkommenssegmenten.

📍 Fazit: Finanzierungsbedingungen bleiben ein Schlüsselfaktor für Kaufentscheidungen – insbesondere bei größeren Immobilieninvestitionen.


📍 5. Regionale Unterschiede

Nicht alle Regionen entwickeln sich gleich:

  • Großstädte wie Berlin, München oder Hamburg bleiben teuer mit starken Miet- und Kaufpreisanstiegen.

  • Umland und ländliche Regionen profitieren teilweise von Nachfrageverschiebungen, bleiben aber preislich niedriger als Metropolen.

  • Unterschiede sind auch innerhalb einzelner Städte spürbar: zentrale Lagen zeigen andere Trends als Randbezirke.


🧠 Fazit – Was bedeutet das ?

Der Immobilienmarkt 2026 ist stabiler als noch vor ein bis zwei Jahren, aber:

Gute Zeit für langfristige Investitionen: Moderater Preisaufschwung, stabile Mieten und niedrige Leerstände machen Immobilien weiterhin attraktiv – vor allem für den langfristigen Vermögensaufbau.

⚠️ Herausforderung für Eigennutzer und Mieter: Hohe Mietpreise und relativ hohe Finanzierungskosten bedeuten, dass viele Haushalte finanziell stark belastet sind.



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