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Der Traum vom Eigenheim – oder: Wie oft kann man eigentlich dasselbe Geld besteuern?

  • Autorenbild: Team IVJ-HOME
    Team IVJ-HOME
  • 10. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn die Politik nicht bald umdenkt und die arbeitende Bevölkerung spürbar entlastet, könnte es hierzulande ziemlich ungemütlich werden. Denn für viele ist die eigene Immobilie längst nicht mehr nur ein Traum – sondern die letzte realistische Chance auf eine vernünftige Altersvorsorge.

Nur dumm, dass der Weg dorthin ein bisschen wie ein Hindernislauf wirkt – und an jeder Ecke die Hand aufgehalten wird:


  • Einkommenssteuer – weil ich arbeiten gehe

  • Kapitalertragssteuer – weil ich spare

  • Grunderwerbsteuer – weil ich kaufen will

  • Grundsteuer – weil ich jetzt besitze

  • Versicherungssteuer – weil ich absichere

  • Mehrwertsteuer – weil ich instand halte

  • Energie- und Stromsteuer – weil ich wohne

  • Erbschaftsteuer – weil ich die Immobilie weitergeben möchte


Man könnte fast meinen: Eigentum ist willkommen… solange man es sich nicht leisten kann.


Und als wäre das nicht genug, wird es besonders bei Bestandsimmobilien richtig spannend:


Banken schauen sich das Objekt an, sehen den Sanierungsbedarf – und setzen den Beleihungswert lieber etwas niedriger an. Klingt vernünftig, fühlt sich für Käufer aber eher wie ein freundliches „Viel Erfolg… aber bitte mit mehr Eigenkapital“ an.

Denn genau da liegt das Problem: Viele Menschen haben schlicht nicht genug Rücklagen, um Kauf und energetische Sanierung gleichzeitig zu stemmen. Neue Fenster hier, Dämmung da, Heizung am besten auch noch – und schwupps ist der Traum vom Eigenheim schneller energetisch entwertet als finanziert.

Kein Wunder also, dass immer mehr Interessenten sagen: „Vielleicht doch lieber weiter zur Miete wohnen… da weiß ich wenigstens, was mich erwartet.“

(Spoiler: steigende Mieten gehören auch dazu.)


Weniger Hürden, mehr Chancen: Der Staat sollte den Weg ins Eigentum endlich wieder für junge Menschen mit wenig Eigenkapital machbar machen.


Und trotzdem bleibt es dabei: Wer es schafft, Wohneigentum aufzubauen, hat langfristig oft die bessere Karte in der Hand, als dauerhaft die Immobilie eines anderen abzubezahlen.


Einen schönen Sonntag!


Ihre Nadja Jockram



 
 
 

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